Die Geschichte von Husqvarna Motorcycles

Moinsen!

Wir sprechen immer von Husqvarna, jedoch ist Husqvarna nicht mehr wie früher Eins, sondern es gibt die Husqvarna AB und die Husqvarna Motocycle GmbH. In meinem letzten Artikel habe ich dir die Geschichte von „Husqvarna“ erzählt, diesen kannst du hier lesen. Jedoch geht es in diesem Artikel nur um die Husqvarna Motorcycles GmbH – 100% Motorrad.

 

Die Husqvarna Motorcycle GmbH:

Die heutige Husqvarna Motorcycle GmbH hat ihren Sitz im österreichsischen Mattighofen und ist Hersteller von Motorrädern. Gebaut werden Enduro-, Motocross-, Supermoto- und Straßen-Maschinen mit Zwei- oder Viertaktmoren, von Hubräumen zwischen 50 cm³ und 690 cm³. Die Husqvarna Motorcycle GmbH ist eine Tochtergesellschaft der KTM AG, mit einer langen Geschichte.

 

Die Geschichte:

Die Geschichte von Husqvarna ist lang und begann 1689 in dem schwedischen Ort Huskvarna, mit der Fertigung von Gewehren. Dadruch ist das Logo entstanden, es soll einen Gewehrlauf von vorn darstellen.

 

 

 

 

 

Husqvarna Motorcycles ist die zweitälteste Motorradmarke mit ununterbrochener Produktion nach Royal Enfield. Bis heute existiert in Huskvarna auf dem eigenen Firmengelände ein eigenes Werksmuseum.

1689: Gründung von Husqvarna.

1872: Fertigung von Nähmaschinen und Haushaltsgeräten.

1896: Produktions des ersten Fahrrades.

1897: Husqvarna wurde eine Aktiengesellschaft = Husqvarna AB (AB beudetet aktieblog = Aktiengesellschaft).

1903: Gründung der Husqvarna Motocycles GmbH als Tochtergesellschaft der Husqvarna AB.

Das erste Motorrad wurde vorgestellt, ein Husqvarna-Fahrrad mit 1,5 PS starken Einzylinder.

1916: Erster Sieg der Firmengeschichte beim Novemberkåsan – ein Motorradwettbewerb in Schweden.

1921: Motorrad mit 550 cm³ Zweizylindermotor in kompletter Eigenproduktion. Start der Produktion in großen Stückzahlen. Die Einzylindermotoren wurden bis mitte der 1930er extern bezogen.

1930er: Gunnar Kalén gewann mit der Rennmaschine Husqvarna 500 die  Motorrad-Europameisterschaft der 500 cm³ Klasse.

Die Zweitaktmotoren waren sehr robost und zuverlassäig, daher oft nur leicht modifiziert und im Geländesport eingesetzt.

60er und 70er:  Husqvarna gewann 14 mal die Motocross Weltmeisterschaft , 24 mal die Enduro Europameisterschaft und 11 mal die Baja 1000 – eine Rallye in Mexiko.

1983:Vorstellung der TE 510, der erste wettbewerbsfähige Viertakter für den Geländesport seit den 1960er Jahren.

1987: Die Husqvarna AB verkaufte die Husqvarna Motorcycles GmbH an Cagiva, die später von MV Augusta gekauft wurden. Produktion wurde ins norditalienische Varese verlegt. Das Entwicklungsteam wollte dies nicht und so gründeten sie Husaberg.

2007: Die BMW AG kaufte für 93 Millionen Euro Husqvarna von MV Augusta. Grund für den Kauf war die Stärkung des Offroadbereichs. Während der BMW-Zeit wurde die Nuda 900 und die TR650 Strada und Terra gefertigt.

Zudem wurde die Husqvarna Motorentechnologie- und fertigung von GasGas übernommen.

2013: Durch die Umstrukturierung von Husqvarna erlitt BMW Gewinneinbußen und verkaufte Husqvarna an die Pierer Industire AG (Eigentümer die KTM Industries AG). So führte KTM die zuvor übernommene Marke Husaberg und Husqvarna wieder zusammen.

2015: Kooperation mit dem Getränkehersteller Rockstar Inc.

2016: Gründung des Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team, welches in allen Offroad-Rennklassen erfolgreich unterwegs ist.

 

Jetzt hast du hoffentlich eine Antwort, wenn dich jemand fragt: „Macht Husqvarna nicht Kettensägen?“

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Sportliche Grüße

 

 

 

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