Was ist Supermoto? Herkunft und Eigenschaften im Überblick

Moin Sportsfreund!

Was ist eigentlich Supermoto? Geil! Das auf jeden Fall, allerdings gehen wir in diesem Artikel auf die Eigenschaften und die Herkunft der Supermotos ein.

Supermotos sind einfach gesagt Enduros oder Crossmaschinen mit Straßenbereifung. Natürlich wurden nicht nur andere Reifen aufgezogen, sondern weitere Komponenten ausgetauscht, damit man im Straßenverkehr sicher unterwegs ist. Denn eigentlich wurden Supermotos für den Stadtverkehr kreiert, wobei sich diese Motorradbauart sehr weiterentwickelt hat. Im Stadtverkehr benötigt man nämlich keine globigen, schweren Bikes mit hoher Endgeschwindigkeit, sondern agile handliche Flitzer. Für diesen Zweck bekommen die Maschinen Einzylinder- oder seltener Zweizylinder-Motoren mit 125cm³ bis 700cm³. Mehr Hubraum entspricht zwar nicht den Grundvorstellungen, gibt es aber auch, z. B. die „sperrigere“ KTM SM 990 mit gut 1000cm³, die eigentlich eher für Touren geschaffen wurde . Meist sind Vier- statt Zweitakt-Motoren verbaut.

 

Herkunft

Entstanden sind die Supermotos in Amerika unter den Begriff „Superbikers“ und seit den 80er Jahren sind diese auch in Europa vertreten. Zuerst in Frankreich unter dem Begriff „Supermotard“, was so viel bedeutet wie Superbikers – was nichts zu tun hat mit Superbike!

Warum Superbikers? Weil die Amis aus den drei Motorsportarten Motocross, Straßenrennsport und Speedway die „Superbikers“ ermitteln wollten.

 

Eigenschaften

Im Vergleich zu den Enduros haben Supermotos kürzere Federn, da keine extremen Sprünge stattfinden. Zudem eine längere Übersetzung, um im Straßenverkehr komfortabler mit weniger Schaltenvorgängen fahren zu können und um eine höhere Endgeschwindigkeit zu erreichen. Es werden 17 Zoll Felgen mit größeren Bremsscheiben montiert, um eine stärke Bremswirkung für die verkehrssicherheit zu gewähren. Da im Straßenverkehr i.d.R keine Erdklumpen dem Fahrer ins Gesicht fliegen, wurde der vordere Kotflügel gekürzt.

Supermotos haben in Vergleich zu änderen Motorrädern weniger Leistung, allerdings ein besseres Leistungsgewicht. Mehr Drehmoment haben diese leider nicht, wie es so gerne heißt. Vielmehr ist es die Übersetzung, die sich nach der Endgeschwindigkeit richtet und die starke Beschleunigung verursacht, bei vergleichbarer weniger Leistung als zu Vierzylinder-Motoren. Einen Artikel zum Drehmoment-Vergleich kannst Du dir hier durchlesen.

Durch ein straffes Fahrwerk, einer zentralen Balanceposition und der aufrechten aggressiven Sitzposition des Fahrers, kann die SuMo durch enge Kurven geprügelt werden. Die Agilität der Supermotos ist unglaublich. Durch diese Eigentschaften sind Drifts, Stoppies und Wheelies kein Problem. Durch die Bodenfreiheit und den standardmäßigen verbauten Upside-Down-Gabeln können SuMos auch Offroad eingesetzt werden.

 

Rennstrecke

Im Rennsport werden die Supermotos auf Rennstrecken 75% Asphalt-Anteil und ca. 25% Offroad-Anteil bewegt. Oft werden Kartbahnen in Verbindung mit dem Gelände außerhalb der Halle genutzt oder auch nur Kartbahnen für den Anfang. Hauptsache enge Kurven, um die Eigentschaften der Supermotos zu nutzen. Zudem weisen die Slick-Reifen ein gewissen Profil auf, um im Offroad mehr Grip zu erhalten.

 

Bekleidung

Meistens tragen die Fahrer die ursprüngliche Motorcross-/Enduobekleidung. Aus Sicherheitsgründen werden inzwischen Lederkombis getragen oder die recht neu entwickelte Supermotobekleidung – Crossbekleidung aus Leder mit Stretcht. Pflicht ist immer ein Crosshelm!

Quelle: Motorkari.cz

 

Fazit:

Supermotos sind absolute Allrounder. Ob für die Stadt, auf der Rennstrecke, als Stuntbike oder für Touren in den Bergen sind sie wie geschaffen und können allen Anforderungen standhalten. Auf Endgewschwindigkeit sind sie nicht ausgelegt, allerdings sind je nach Modell 150 bis 200 km/h, was völlig ausreicht.

 

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Sportliche Grüße

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